Terrassen Makeover Vorbereitung auf Phase 4

Vorbereitung auf Terrassen Makeover Phase 4 – Fugensand, Fugenmörtel und was es sonst noch so gibt

Also die Recherche zu meinem Unkraut-Fugenproblem artet schon wieder zu einer wissenschaftlichen Abhandlung aus.

Ich möchte eigentlich mit möglichst überschaubarem Aufwand die Fugen meiner Backsteinterrasse sauber und nach Möglichkeit auf Dauer unkrautfrei bekommen. Offensichtlich hatte ich dieses Problem nicht alleine, denn im Netz finden sich diverse Anbieter der unterschiedlichsten Lösungsmöglichkeiten.

Backsteinterrasse - das Original
Backsteinterrasse – das Original

Fugensand

Da wäre beispielsweise der Fugensand. Die Verarbeitung klingt sehr einfach und auch für Laien umsetzbar. Ich muss die Fugen mit dem Hochdruckreiniger sauber machen und anschließend trocknen lassen. Sobald alles Wasser verdunstet ist, kann der Fugensand einfach mit einem groben Besen eingekehrt werden bis alle Lücken gefüllt sind. Das wars!

  • Vorteil: scheint eine sehr einfache Lösung zu sein. Ist ungiftig und kann von einem Laien ohne größere Werkzeuge umgesetzt werden.
  • Nachteil: wird auf Dauer von Wind und Regen rausgewaschen und muss daher immer wieder aufgefüllt werden.
Backsteine
Backsteine

Fugenmörtel

Dieser Mörtel besteht aus Quarzsand, Zement und organischen Bindemitteln. Bis zum Punkt, dass der Mörtel in die Fugen gekehrt wird, entspricht die Verarbeitung der des Fugensands. Dann aber muss der Fugenmörtel eingerüttelt und bis in die letzte Ritze eingebracht werden. Im Anschluss müssen die Fugen gut gewässert werden. Durch das Wasser verbinden sich die Bestandteile zu festen und elastischen Fugen.

  • Vorteil: scheint halbwegs einfache Lösung zu sein. Ist ungiftig und kann von einem Laien ebenfalls ohne größere Werkzeuge umgesetzt werden.
  • Nachteil: habe ich noch nicht rausgefunden

Kunstharzfugenmörtel

Im Prinzip ist die Grundmischung für den Kunstharzfugenmörtel ähnlich wie bei „normalem“ Fugenmörtel. Anstatt der organischen Bindemittel wird hier aber ein Zwei-Komponenten-Kunstharz-Kleber verwendet. Das bedeutet für die Verarbeitung auch ein anderes Vorgehen: das Mörtelgemisch muss vor der weiteren Verarbeitung im Eimer mit dem Zwei-Komponenten-Kleber mit einer Bohrmaschine mit Rührkorb gründlich vermischt werden. Erst dann wird die Masse portionsweise auf die Terrasse gegeben und mit einem Gummischieber in die Fugen eingearbeitet. Die Reste müssen direkt gründlich abgekehrt werden. Die Fugen müssen 24 Stunden trocknen und dürfen in dieser Zeit nicht nass werden, müssen also im Zweifelsfalle abgedeckt werden.

  • Vorteil: sehr langlebige, flexible Fugen, die auch nach Jahren noch unkrautfrei sind (hab ich in meinem Vorgarten schon getestet – hat da aber ein Profi gemacht)
  • Nachteil: eine nicht sooo einfache Lösung, die vor allem sehr gründliches und zügiges Arbeiten erfordert. Es ist eine Bohrmaschine mit Rührkorb und ein Gummischieber erforderlich.
Betonmischer
Betonmischer

Was tun?

Jetzt ist guter Rat teuer! Hat jemand von Euch Erfahrungen mit einem oder mehreren der drei Füllmaterialien? Ich bin für Tipps und Erfahrungsberichte sehr dankbar. Schreibt mir doch hier in den Kommentarbereich oder schickt mir eine MAIL. Ich freue mich auf Eure Tipps! :-)